Ninja-Classic-Tour 2015

 

Die diesjährige Ninja-Classic-Tour ist aufgrund kurzfristiger Absagen leider zu einer „Ninja-nur-moderne-Karren-Tour“ mutiert. Erstmals auch ohne Motorräder, gegen Montis erbitterten Widerstand. Macht nichts, war trotzdem sehr spaßig!

 

Am Start waren dieses Jahr Dominique und Markus Opahle (im unsportlichen Fiat 500 mit Faltdach, gilt gerade noch als Cabrio), Pascale und Franz Lipp (im Audi A3 Cabrio), Heidrun und Thomas Meyer (im Peugeot 206 Cabrio) und Dagmar und Christophe Montalbano (im Audi TT Cabrio). Die Keller- und Gökalp-Starter mussten leider kurzfristig passen, ebenso unsere Kirschenmänner.

 

Bei der Abfahrt machten wir uns ja fast in die Hosen, so hat es aus Kübeln gegossen. Wir verdrückten uns also rasch ins Elsass, weil dort der Himmel aufriss. Bei einem kurzen Frühstück mitten in Ribeauville wurden wir Zeuge der „Erstsemester-Taufe“ der Straßburger Jura-Studenten. Von dort fuhren wir erstmals mit offenem Verdeck weiter, mussten es aber aus Wettergründen an diesem Tag gefühlt noch rund 10 mal auf-und zu machen. Kein Problem bei den modernen Fahrzeugen! Das wäre mit der historischen kellerschen Käfer-Möhre schon problematisch geworden.

Vom Elsass nahmen wir die Autobahn bis ins Departement du Doubs, wo wir endlich wieder, natürlich bei Platzregen, in schöne Landschaft vorstoßen konnten – sehr Allgäu-like, wie wir bemerkten. Im beschaulichen Saint-Hippolyte knallte erstmals der Sektkorken. Jetzt nahmen wir kleinste Flusstäler unter die Gummis – und es war wirklich fast niemand unterwegs. Der Herbst kündigte sich zwar schon bisweilen an, aber je später der Nachmittag, desto mehr machte sich beste Spätsommerstimmung breit. Guide Monti  wählte kleinste Straßen aus …. nur Schotter war (leider) verboten. Landwirtschaft und viel Grün dominierte die Aussicht.

Die weitere Strecke führte über Morteau schließlich ins Departement Jura, wo wir in Clairvaux-les-Lacs unser Hotel bezogen. Ein angenehmes Haus mit fairem Preis inmitten einer Kleinstadt, wo wir abends fein essen konnten. Die lokale Spezialität „Poêlée“ war ein Genuss!

Der Sonntagmorgen bescherte uns Sonnenschein und bestes Wetter! Nach Pascales misslungenen Versuch „Jetzt laufen wir doch mal zu dem See“, konnten die Cabriolets diesmal die Dächer offen lassen, als wir den Heimweg unter die Räder nahmen. Es ging wieder über kleinste Straßen Richtung Nordosten, unterbrochen von einer witzigen Brotzeit- und Fotopause am Lac Saint Point. Anschließend fuhren wir über das Vallée du Doubs sowie weitere malerische Flusstäler gemütlich weiter. Nach einem Abschlusskaffee wiederum ins Saint Hippolyte trennte sich die Gruppe am späten Sonntagnachmittag.

 

Danke an alle Mitfahrer – wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 

CM Sept. 2015