Am Freitag ging es schon los nach
Neumünster in Schleswig-Holstein, also nicht gerade um
die Ecke. Beate trat die Reise mit ihrer Tochter Jessica an,
die diesmal die Coach-Rolle innehatte. Ab Offenburg mit dem
ICE und den Karateka aus Lahr - mit etwas Verspätung kamen
die Badener schliesslich nach 7 Stunden in Neumünster an.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel
ging es am Samstagmorgen in die Holstenhalle. Auf dem Plan standen
die Katas Jion, Bassai dai, Kankudai und Gojushiho sho. Es musste
in jeder Runde eine neue Kata gezeigt werden und Wiederholungen
waren nicht erlaubt.
Dann gings los. Erste Runde Jion
gegen eine starke Gegnerin, knapper Sieg mit 2:1. Nächste
Runde Bassai dai, die glänzend vorgetragen war. Ergebnis
3:0. Anschließend die Kata Gojushiho Sho an der Reihe
und wiederum ein 3:0-Sieg. Beate war hervorragend motiviert
und konnte das, was sie bei ihrem Lahrer Trainer Michael Gißler
rainierte auch umsetzen. Was im Wettkampf ja nicht immer so
ganz einfach ist.
Hiermit stand Beate im Finale.
Dort zeigte sie die Kata Kankudai, aber die Luft war raus. Beate
verlor leider gegen Judith Niemann aus Nordrheinwestfalen klar
mit 5:0.
"Ich bin überglücklich.
Von Michael und Jessi bin ich ganz toll betreut worden. Eine
Titelverteidigung ist viel belastender und schwieriger als ein
erster Gewinn!" freute Sie sich anschliessend.
Am Sonntag ging die Reise wieder
quer duch Deutschland zurück nach Offenburg - wo die Wettkämpferin
mit einem Willkommenssekt und einem Banner von ihrer Familie
überrascht wurde.

Beate mit Empfangskomitee