Bericht von der 2.Tour der Motorradsportgruppe
"Ninja Fautenbach"
Petrus meinte es zwar nicht so gut mit uns, aber bei einem traumhaften
Samstag wollen wir uns mal über einen verregneten Freitag und Sonntag
nicht so arg beschweren.
Freitag 12.August abends starteten 5 Motorräder in Richtung französischer
Jura. Mit von der Partie waren Jimmy und Melanie Gökalp, Jürgen
Kaufeisen mit Freundin Sibille, Markus Raith mit Freundin Nicole Stefan
und Dagmar und Christophe Montalbano. Wir schlüpften immer elegant
zwischen mehreren Regenfronten hindurch und erreichten über die
Autobahn um 21:30 Uhr unser Hotel in Vesoul.
Am nächsten Morgen brachen wir in Richtung Süden auf und liesen
noch mal rund 50 weitgehend gerade Kilometer hinter uns, bis wir ins
schöne Jura gelangten. Ausgehend von Dole suchten wir vorwiegend
die kleinen Strassen heraus und kamen so dem gebirgigen Haut-Jura immer
näher. In Arbois, der Heimatstadt von Louis Pasteur und "Hauptstadt"
des vorzüglichen weissen Jura-Weines, gab's eine kleine Kaffeepause
mitten in der malerischen kleinen Stadt. Jimmy "Nörgul"
Gökalp verlangt zwar schon nach einem Mittagessen, aber Melanie
konnte ihn nochmals vertrösten.
Tourguide Christophe liess sich eine Stunde später doch breitschlagen
und so wurde eine nachmittäglich Mittagspause eingelegt. Anschliessend
war Kurvenspass pur geboten, der es locker mit den Alpen aufnehmen kann.
Südlichster und gleichzeitig kurvigster Punkt war das Städtchen
St.Claude im Haut-Jura (fast auf gleicher Höhe mit Genf). Von da
ging es über einen knackigen Pass wieder nach Norden entlang des
Jura-Höhenkammes, bis wir über Morteau nach Osten in die Schweiz
abbogen, um in Neuchâtel zu übernachten.
Am Sonntag Morgen hatten wir noch Hoffnung, trocken durch zu kommen.
Nach einer blendenden Strecke zurück über den Jura-Kamm nach
Frankreich von Neuchâtel in Richtung Norden erwischte uns aber
in Maîche das Regenschicksal und die Regenkombis kamen zum Einsatz.
Bei Montbéliard wieder auf die Autobahn und ab dafür. In
Hartheim schlürften wir durchnässt, aber fröhlich einen
Abschlusskaffee und um 14:00 Uhr konnten die Klamotten daheim zum Trocknen
aufgehängt werden.
Sämtliche Nörgelattacken wurden erfolgreich abgeblockt, die
Landschaft war herrlich und die Tour hat richtig Spass gemacht. Insgesamt
fuhren wir 1100 km weit bei traumhaft wenig Verkehr, wovon 420 km am
Samstag sicherlich für manche ein harter Brocken waren.
Auf ein baldiges neues Tour-chen freut sich Christophe!
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Abfahrt vom Hotel Samstag früh |
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Erste Pause |
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"Ich will essen, sonst fahr ich nimmer!!" |
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Kaffepause in Arbois |
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Jimmy am Ende. Braucht Anlehungshilfe, die pennt
aber auch schon ... |
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Motorradbiene |
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Orienierungs-halt |
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Dagmars Kampf mit dem Regenkombi |
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Die ganze Mannschaft |