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Den schlimmsten Wetterprognosen zum Trotz zogen zwei wagemutige Gruppen von unentwegten Karateka mit ihren unerschrockenen Vätern und Müttern am 26. und 27. August nach Auenheim, um den Altrhein mit Dreier-Kanus zu erkunden. Ihr Mut wurde durch unerwartet gutes Wetter
belohnt. Und weil keines der Boote kenterte, waren außer ein paar
nassen Socken auch nach der zweieinhalbstündigen Fahrt fast nur
trockene Kleider zu bewundern. Dies war wirkliche eine große Leistung,
denn Organisator Konrad hatte extra beim letzten Sturm einige Baumstämme
bestellt, die geschickt ausgelegt waren und gemein ins Fahrwasser ragten.
Nur durch tollkühne Akrobatik in stabiler Bauch- und Rückenlage
waren diese Hindernisse zu bewältigen. Spaß hat es bestimmt
jedem gemacht, außer vielleicht den dort lebenden Schwänen,
die bereit waren, ihren Nachwuchs gegen die Eindringlinge zu verteidigen.
Ob ein Soto-Ude-Uke da gereicht hätte, den Angriff abzuwehren,
bleibt fraglich. Jedenfalls wagte es keiner im Kumite gegen diese gefährlichen
Gegner anzutreten.
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