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Domo arigato! Sehr viel Arbeit, aber auch sehr viel Spass, Kontakt und neue Erfahrungen hat uns dieser Besuch aus Japan eingebracht. Ich muss schon sagen, ich bin begeistert: ganz tolle Stimmung in den Gastfamilien, Gäste, die sich schier nicht mehr von uns trennen konnten, sehr viele uneigennützige Helfer und Gastfamilien. Das war ein wirklich hervorragendes Erlebnis in unserem Dojoleben! Respekt! Am Sonntag 22.07.07 nahmen wir unsere Gäste am Acherner Bahnhof am späten Nachmittag in Empfang. Zum Auftakt trafen sich dann alle Japaner und viele Dojo-Familien auf dem DJK-Gelände am Achersee zum Grillen, was unser Konrad mit Martina mal wieder hervorragend organisatorisch im Griff hatte. Am Montag startete das Fautenbacher Programm für unsere Gäste mit einem Besuch auf dem Acherner Gymnasium. Nach dem offiziellen Empfang bei Direktor Herr Droll nahmen die jungen Japaner am Projekttag der Schule teil. Dann das Mittagessen in den Gastfamilien, dem eine Runde Kegeln in Önsbach folgte, die leider zu früh zu Ende war. Wir mussten nämlich rechtzeitig zum Empfang beim Fautenbacher Orstvorsteher Gebhard Glaser erscheinen, der die Delegation untermalt von Einlagen der Fautenbacher Jungmusiker herzlich willkommen hiess. Anschliessend der letzte Programmpunkt des Tages - Abendessen in der Straussenwirtschaft "Dolle Frieder" in Sasbachwalden. Leider konnten wir bei strömendem Regen nicht die ansonsten glänzende Aussicht über das Rheintal geniessen. Das Essen und der Wein waren dafür hervorragend. Am Dienstag war "Baden-Baden-Tag": eine dreistündige Führung brachte uns und den Gästen Baden-Baden und seine historischen Stätten näher. Auch ein Einblick ins Casino gehörte dazu. Nach dem Kulturprogramm folgte Freizeit: die jungen Gäste konnten mit den Gastgeberkindern die Innenstadt unsicher machen und es gab eine Runde Eis für alle. Am Nachmittag hatten wir eine Runde Badespass in der Caracalla-Therme vorgesehen. Der Abend sollte dann in den Familien stattfinden, aber ganz zufällig entwickelte sich eine Spontan-Party bei der Familie Schmidt, so dass auch hier bis in den späten Abend gelacht, gesungen und musiziert wurde. Danke an Leo für die OrgArbeit. Mittwoch
war "Sport-Tag": Dieser Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück
im Sportheim, bevor sich die Truppe aufmachte zum Gelände des Bogenschützenclub
Achern in der Haid. Bei fachkundiger Unterweisung durch die Bogenschützen
erlernten unsere Nachwuchskarateka und die Gäste die Grundlagen
des Sportbogenschiessens. Mit beachtlichem Erfolg, wie uns die Ausbilder
bescheinigten. Es folgte das gemeinsame Mittagessen bei Spaghetti im
Sportheim, perfekt organisiert von unseren Küchendamen Petra, Melli
und Vera. Donnerstag - der Tag des grossen Finales: "Schwarzwald" stand auf dem Programm. Bestens organisiert von Gisela - merci! Gestartet wurde auf dem Lotharpfad mit einer fachkundigen Führung durch das Naturzentrum Ruhestein. Danach gings auf an den Mummelsee, wo kräftig in die Tretboot-Pedale getreten wurde. Und weil noch Zeit war, schoben wir noch eine Runde Rodelbahn am Mehliskopf ein. Abends dann die Abschlussveranstaltung = Sayonara-Party. Am tollen badischen Buffet konnten sich alle stärken - wiederum "Danke" an unser Köchinnen-Team! Unter dem Beisein der Vertreter der Badischen Sportjugend tauschten wir Geschenke aus. Die Gäste führten in traditioneller Kleidung einen japanischen Volkstanz auf, den wir dann "eifrig bemüht" auch noch mitimprovisierten. Trotz der Verstärkung durch japanische Gastspieler gelang unserer Männermannschaft beim parallel stattfindenden Tennis-Turnier der örtlichen Vereine leider nur eine mässige Platzierung - der olympische Gedanke zählt! Es war ein toller Abend: die Gäste sangen und tanzten ... Melancholie machte sich breit. Zum Abschluss begaben wir uns auf eine Fackelwanderung in die Felder, bevor alle wirklich platt in die Federn konnten. Freitag war der Tag der Tränen! Ein Fahrzeugtross machte sich auf nach Legelshurst, um die Gäste an den nächsten Verein zu übergeben. Am Gestüt Kaiserhof wartete ein Sekt- äh Orangensaftempfang auf die Delegation. Und dann dauerte es .... eine Verabschiedungs-umarmung jagte die andere, keine konnte loslassen, Tränen flossen literweise. Die Gäste und ihre Gastfamilien waren sich schon sehr ans Herz gewachsen, so sehr, dass manche junge Sportler uns noch hinter dem Auto herrannten. Wie auch immer: jedes Ende ist ein Anfang - mindestens 2 junge Fautenbacher werden sich kommendes Jahr nach Japan begeben dürfen zum Gegenbesuch. Die anderen werden in Gedanken dabei sein. DANKE an alle Helfer, hier insbesondere noch Dominique! Ohne Euch wäre es nur bei einer Idee geblieben!! Und danke an die Übersetzerin Anja ... sie hatte Schwerstarbeit zu leisten und ist bisweilen sogar nicht einmal zum Essen gekommen vor lauter Parlieren - Domo arigato! Christophe
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