
Deutsch-Japanischer Sportjugend-Simultanaustausch
Abschlussfahrt nach Berlin
Mitte August reiste eine Delegation
der Badischen Sportjugend nach Berlin, um dort die letzten Tage zusammen
mit den japanischen Gästen zu verbringen. Aus Fautenbach waren
Patrik Jörger, Patricia und Anja Oppermann und Julia Kempf mit
von der Partie. Hier ihr Bericht aus der Hauptstadt.
Am Dienstag gings um 9.30 Uhr in Offenburg
per ICE auf direktem Wege nach Berlin,
wo die Delegation aus Südbaden um gegen 15.30 Uhr ankam. Das Gepäck
wurde, im Unterschied zu uns selbst, mit einem Kleinbus zum Jugendgästehaus
gebracht. Nachdem die Marschierenden ebenfalls den Weg dorthin gefunden
hatten, wurden die Schlüssel und Zimmer verteilt und natürlich
aufs Abendessen gewartet.
Nach dem Abendessen war für die Gruppenleiter eine Besprechung
angesetzt, was von den Fautenbachern sehr begrüßt wurde,
denn somit stand der gesamte Abend zur freien Verfügung.
Der Mittwoch stand nach dem Frühstück ebenfalls vollständig
zur freien Verfügung, da die Japaner den Bundestag besuchten und
im Anschluss daran im Kanzleramt empfangen wurden. Gegen 17.00Uhr trafen
sich alle wieder am Bundestag ein, um gemeinsam ein wenig durch die
Stadt zu ziehen.
Der Donnerstag begann natürlich wieder mit dem Frühstück,
worauf (wer hätte es auch anders gedacht) ein wenig Freizeit folgte.
Diese war die letzte Gelegenheit, in aller Ruhe die Stätten zu
besuchen, die man bis dato versäumt hatte. Am Nachmittag stand
ein Besuch des Berliner Olympiastadions auf dem Programm, was im menschenleeren
Zustand sehr eindrucksvoll war. Direkt im Anschluss pilgerte die Gruppe
zum nahe gelegenen Vereinshaus der Sportjugend Berlin, wo man mit üppigem
Buffet und Grill zur Grillparty bei strahlend blauem Himmel erwartet
wurde.
Nachdem alle satt waren, ging man zum eigentlichen Grund der Berlinreise
über: Der Sayonara-Party. Hier wurden zunächst einige (z.T.
lange
) Reden gehalten, bei denen jeder jedem für das Kommen,
die Gastfreundschaft und für die Aufnahme dankte.
Nachdem sich dann jeder zu Wort gemeldet hatte, konnte die Party endlich
ihrem Namen gerecht werden und es wurde ausgiebig getanzt, gefeiert
und gerockt, kurz gesagt: es ging richtig ab!
Die Japaner stellten auch ein japanisches Abschiedslied vor, bei dem
man in den Augen gewisser Japanerinnen den folgenden Tag voraussagen
konnte.
Die Party wurde streng nach Plan um 22.45 Uhr beendet und die Gruppe
machte sich in 2 Bussen auf den Weg zum Gästehaus. Nach einer halben
Stunde vor der Herberge und einem Beschwerdeanruf aus der Nachbarschaft
bezog man Stellung in den einzelnen Zimmern, wobei die Fautenbacher
zusammen mit ihren japanischen Freunden eine Zimmer belagerten, um gemeinsam
noch ein Paar lustige Spiele zu spielen. Dies wurde später von
Etsuo unterbrochen, der meinte, die Japaner bräuchten ihren Schlaf
vor der Abreise.
So horchten nach und nach alle an ihren Matratzen.
Der Freitag wurde mit Vorahnungsgefühlen bezüglich des nahenden
Abschieds begonnen, dem ausschließlich das Frühstück
vorausging (die Japaner frühstückten separat).
Nachdem dann das Gepäck geholt war, versammelte man sich vor dem
Gästehaus zum Abschied, der entgegen aller Erwartungen mit deutlich
weniger Flüssigkeitsverlust von Statten ging, als der in Legelshurst
(geheult haben sie trotzdem!).
Mit viel Winken machten sich die Südbadner also wieder auf den
Weg zum Hauptbahnhof um die Heimreise anzutreten.
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Im Olympiastadion! |
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Ato, Shoutarou und Kakuma |
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Grillparty vor der Sayonaraparty |
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Abhotten bei der Sayonaraparty ... |
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Karate-Demo-Einlage |
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... und hopsende Japaner! |
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Nach-Party-Hock auf der Bude: Yurie, Yukari, Misato
und Constantin Kaiser |