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Jugend-Trainingslager in Kempten
Es war die n-te Auflage, was der Qualität aber keinen Abbruch tat. Die Fautenbacher Nachwuchskämpfer machten sich auf den (langen, weil Osterferien!) Weg nach Kempten, um mit den Partner-Karateka ein Trainings- und Spasswochenende hinter sich zu bringen. Und beides war der Fall: Training und Spass! Die Anreise gestaltete sich leider etwas länger, weil noch ein paar Leute auf die Idee gekommen waren, Richtung Süden aufzubrechen. Gleich nach der Ankunft ging es jedoch los bei einer ersten Trainingseinheit bei Bello Wachter. Mit ungewöhnlichen Bewegungs-abläufen lenkte er die Aufmerksamkeit der jungen Karateka auf den Hüfteinsatz im Kumite. Dann wurde der Hunger mit Nudeln und Geschnetzeltem aus der feinen Kemptener Helferküche gestillt. Im nächsten Durchgang zeigte Andi Hartmann, reaktivierter Kämpfer aus alten Bundesligatagen, den Jungen, wie Kondition und Kumiteerfolg zusammenhängen. Nach einer kurzen Pause legte Jimmy nach und konzentrierte sich auf die Kata Jion. Leider konzentrierten sich die meisten Fautenbacher zwangsläufig auf ihre glühenden Füsse, die der Kemptener Parkettboden nach dem Kumitetraining so nach sich zieht ... Zum Glück fand der anschliessende Vergleichskampf auf Matten statt! Die Nachwuchskämpfer waren wieder mit Herz und Seele bei der Sache und feuerten ihre Starter frenetisch an. Die "Aybühlwegarena" kochte förmlich über. Nach einem gemeinsam gewerteten Kata- und Kumitedurchgang stand es letztlich unentschieden zwischen Kempten und Fautenbach. Alle begnügten sich gerne damit, da der Hunger inzwischen riesengross war. Nach einer Runde Pizza in der nahegelegenen Sportparkgaststätte tobte das Jungvolk noch in der Sporthalle herum (Gerüchten zufolge ging um 2.00 Uhr das Licht aus), während sich die älteren Damen und Herren auf den Weg zur Kemptener "Kneipennacht" machten. Entsprechend schwer war das Aufstehen - gähn. Damit die Frische schneller Einzug hielt, jagte Monti die Morgentruppe barfuss auf den Sportplatz. Nach anfänglichem Gemotze waren dann alle wieder wach und kümmerten sich gemeinsam und zum Trainingsabschluss um die langsamen Shotokan-Kata-Bewegungen. Die Lebensgeister beruhigt wurden dann beim Abschluss im Kemptener Erlebnisbad. Und nach einem Wienerle-Essen machten sich die Gäste so richtig platt auf den Heimweg. Vielen Dank an die Kemptener Gastgeber - das war wieder einmal ein runde Sache und hat allen, jung und alt, einen riesigen Spass gemacht!
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