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Beate Rösch berichtet uns:
Eigentlich war ein Ausflug mit Übernachtung gedacht. Es waren auch verschiedene Vorschläge zusammengetragen. Ein tolles Hotel war gefunden nur leider konnten wir uns auf keinen Termin einigen (aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben). Bei der "Reisebesprechung " kam dann die Idee auf, eine Tageswanderung zu organisieren. Eine tolle Idee. Bei solchen Aktivitäten erhält die Montag-Morgen-Gruppe immer Verstärkung von Karate-Damen, die leider Montagmorgens keine Zeit haben. So waren schnell 9 Frauen gefunden, die mit gehen wollten.
Man traf sich am Sonntag um 9 Uhr in Ottenhöfen
am Bahnhof. Die Wanderung sollte über das Edelfrauengrab über
das Karlsruher Grat nach Seebach zum Gasthaus Kernhof gehen. Dank
der Reservierung bestand dort die Möglichkeit, Energie für
den Heimweg zu tanken. Da die Wetterprognose für Sonntag nicht
so gut war, erstellten wir an einem gemütlichen Donnerstagnachmittag
noch ein Alternativprogramm. Aber wie sich das gehört, wenn Engel
reisen,
An den Edelfrauengrab Wasserfällen hinauf zum "Denkmal". Hier folgte eine kurze Erklärung von Heidrun, wie der Wasserfall zu seinem Namen kam. Ein Fotograf für ein Gruppenfoto war schnell gefunden. Allerdings hatte der gute Mann so seine Schwierigkeiten den Auslöser zu drücken. Ist wohl gar nicht so einfach, wenn 9 Edelfrauen an besagtem Denkmal stehen und lächeln. Ein kurzes aber verdientes Vesper nach stetigem Anstieg bei einem Schnapsbrunnen und weiter ging die Tour. Es hat sich keine der Mädels hinreißen lassen, das kühle Hochprozentige zu sich zu nehmen. Waren wir doch alle "vernünftig", angesichts der anspruchsvollen Strecke über das Karlsruher Grat, die wie man so hört kein Zuckerschlecken ist. Es ging die ganze Zeit weiter bergauf. Freude für die Trainer, war doch der heutige Tag eine extra Trainingseinheit.
Am Grat angekommen, zeigte sich, dass diese Passage eigentlich ganz schön gefährlich ist. Nur auf Fels, Geröll und Steinen zu laufen, und nirgends Halt zu finden, ist nicht jedermann(frau)s Sache. So entschied sich eine Gruppe auf dem Waldweg um das Grat herum zu marschieren.
Vier unerschrockene Mädels ließen sich nicht abhalten und wählten den gefährlichen Weg. Wie man anschließend zu Ohren bekommen hat, hatten die Mädels auf dem Grat so ganz nette Begegnungen. Da war eine Gruppe aus der Pfalz mit Funkgerät und Notrufnummern der Bergwacht und des Hubschrauberrettungsdienstes ausgestattet.
Durch den anstrengenden Aufstieg verschwitzt haben wir alle das Ziel erreicht. Natürlich war das, wie man sich denken kann, wieder ein Grund zu feiern. In der Sonne war es wunderschön. Wir setzten uns für eine kurze Pause und füllten unsere "Kristallgläser". Der Weg zum Gasthaus Kernhof war nun nicht mehr weit und kurz nach 12 Uhr haben wir es uns dort auf der Terasse gemütlich gemacht. Teils mussten Shirts in der Sonne getrocknet werden, weil es doch ganz schön anstrengend gewesen war.
Erfrischende Getränke wie Pils und Radler (ohne Sprudel?!?) und Mineralwasser ließen uns schnell unsere Strapazen vergessen. Schniposa und Rahmschnitzel sorgten für das Übrige. Nach der verdienten Stärkung machten wir uns auf den Heimweg Richtung Ottenhöfen. Über Felder, Wiesen, über Hinterhöfe und am Bach entlang erreichten wir den Kurpark in Seebach, wo wir uns noch einmal zu einer kurzen Pause mit Eis und Kaffee hinreisen ließen.
Auf dem weiteren Weg bis Ottenhöfen wurde schon die eine oder andere Blessur zu Kenntnis genommen. Die Blasen, die man ja schon bei der Berlintour hatte, waren wieder da (liegt wohl doch am Schuh). Auch bei dem einen oder anderen Mädel meldete sich der Wadenmuskel. Wobei sich bei einem Karate Mädel der Waden am Oberschenkel bemerkbar gemacht hat. Was auch immer der dort gesucht haben möchte. Tja, und nach so einem gelungenen Tag ist natürlich ein Abschluss ein Muss. Nur gut, dass unsere Jutta für Sektvorrat gesorgt hatte. Bei ihr ließen wir einen wunderschönen Tag ausklingen und genossen bei ihr im Garten die letzten Sonnenstrahlen.
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