Schwarzwaldausflug in den Mai unserer Montagsmädels ...

Beate Rösch berichtet uns:


9 Montagsdamen beim "Vorglühen"!

Eigentlich war ein Ausflug mit Übernachtung gedacht. Es waren auch verschiedene Vorschläge zusammengetragen. Ein tolles Hotel war gefunden nur leider konnten wir uns auf keinen Termin einigen (aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben). Bei der "Reisebesprechung " kam dann die Idee auf, eine Tageswanderung zu organisieren. Eine tolle Idee. Bei solchen Aktivitäten erhält die Montag-Morgen-Gruppe immer Verstärkung von Karate-Damen, die leider Montagmorgens keine Zeit haben. So waren schnell 9 Frauen gefunden, die mit gehen wollten.


Hat Heidrun 2 Gläser??? Unersättlich ...!

Man traf sich am Sonntag um 9 Uhr in Ottenhöfen am Bahnhof. Die Wanderung sollte über das Edelfrauengrab über das Karlsruher Grat nach Seebach zum Gasthaus Kernhof gehen. Dank der Reservierung bestand dort die Möglichkeit, Energie für den Heimweg zu tanken. Da die Wetterprognose für Sonntag nicht so gut war, erstellten wir an einem gemütlichen Donnerstagnachmittag noch ein Alternativprogramm. Aber wie sich das gehört, wenn Engel reisen,…
… wurden wir in Ottenhöfen mit strahlendem Sonnenschein empfangen. Was uns natürlich sehr freute und ein Anlass zum Feiern war. Wie bei der Karateabteilung des SV Fautenbach allseits bekannt, gibt es bei uns, wenn gefeiert wird, ein Gläschen Sekt. Aus hochwertigen Bleikristallgläser wurde natürlich nicht getrunken, haben wir doch mittlerweile schon extra Reisetrinkgläser für unsere Ausflüge. Als Erinnerung und natürlich für unseren Monti noch ein Foto mit Selbstauslöser auf einem mobilen Stativ (Mülleimer) und los ging der Marsch.


Gastkämpferin Agnes mit Beate

An den Edelfrauengrab Wasserfällen hinauf zum "Denkmal". Hier folgte eine kurze Erklärung von Heidrun, wie der Wasserfall zu seinem Namen kam. Ein Fotograf für ein Gruppenfoto war schnell gefunden. Allerdings hatte der gute Mann so seine Schwierigkeiten den Auslöser zu drücken. Ist wohl gar nicht so einfach, wenn 9 Edelfrauen an besagtem Denkmal stehen und lächeln. Ein kurzes aber verdientes Vesper nach stetigem Anstieg bei einem Schnapsbrunnen und weiter ging die Tour. Es hat sich keine der Mädels hinreißen lassen, das kühle Hochprozentige zu sich zu nehmen. Waren wir doch alle "vernünftig", angesichts der anspruchsvollen Strecke über das Karlsruher Grat, die wie man so hört kein Zuckerschlecken ist. Es ging die ganze Zeit weiter bergauf. Freude für die Trainer, war doch der heutige Tag eine extra Trainingseinheit.


Die Heldinnen beim Aufstieg

Am Grat angekommen, zeigte sich, dass diese Passage eigentlich ganz schön gefährlich ist. Nur auf Fels, Geröll und Steinen zu laufen, und nirgends Halt zu finden, ist nicht jedermann(frau)s Sache. So entschied sich eine Gruppe auf dem Waldweg um das Grat herum zu marschieren.


"Mann-mann-mann ... öfters ins Training kommen, dann geht das aus dem Stand!"
(unbekanntes Zitat)

Vier unerschrockene Mädels ließen sich nicht abhalten und wählten den gefährlichen Weg. Wie man anschließend zu Ohren bekommen hat, hatten die Mädels auf dem Grat so ganz nette Begegnungen. Da war eine Gruppe aus der Pfalz mit Funkgerät und Notrufnummern der Bergwacht und des Hubschrauberrettungsdienstes ausgestattet.


Dem aufmerksamen Beobachter entgeht nicht die Stange links im Bild!!!

Durch den anstrengenden Aufstieg verschwitzt haben wir alle das Ziel erreicht. Natürlich war das, wie man sich denken kann, wieder ein Grund zu feiern. In der Sonne war es wunderschön. Wir setzten uns für eine kurze Pause und füllten unsere "Kristallgläser". Der Weg zum Gasthaus Kernhof war nun nicht mehr weit und kurz nach 12 Uhr haben wir es uns dort auf der Terasse gemütlich gemacht. Teils mussten Shirts in der Sonne getrocknet werden, weil es doch ganz schön anstrengend gewesen war.


Bevor Entzugserscheinungen einsetzen köpften die Damen mal schnell
wieder ein Fläschchen

Erfrischende Getränke wie Pils und Radler (ohne Sprudel?!?) und Mineralwasser ließen uns schnell unsere Strapazen vergessen. Schniposa und Rahmschnitzel sorgten für das Übrige. Nach der verdienten Stärkung machten wir uns auf den Heimweg Richtung Ottenhöfen. Über Felder, Wiesen, über Hinterhöfe und am Bach entlang erreichten wir den Kurpark in Seebach, wo wir uns noch einmal zu einer kurzen Pause mit Eis und Kaffee hinreisen ließen.


Karin mit Sprudelflasche wurde sofort gemobbt und von den anderen isoliert!!

Auf dem weiteren Weg bis Ottenhöfen wurde schon die eine oder andere Blessur zu Kenntnis genommen. Die Blasen, die man ja schon bei der Berlintour hatte, waren wieder da (liegt wohl doch am Schuh). Auch bei dem einen oder anderen Mädel meldete sich der Wadenmuskel. Wobei sich bei einem Karate Mädel der Waden am Oberschenkel bemerkbar gemacht hat. Was auch immer der dort gesucht haben möchte. Tja, und nach so einem gelungenen Tag ist natürlich ein Abschluss ein Muss. Nur gut, dass unsere Jutta für Sektvorrat gesorgt hatte. Bei ihr ließen wir einen wunderschönen Tag ausklingen und genossen bei ihr im Garten die letzten Sonnenstrahlen.


von links: Karin, Dominique, Jutta, Gabi, Beate, Pascale, Karin, Agnes,Heidrun