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Nach 5-jähriger Tätigkeit als erfolgreicher Trainer der Kumite-Wettkampfgruppe übergibt Michael Rösch diesen Posten an seinen Nachfolger Patrik Jörger. Bei einem Saisonabschluss in Form eines gemeinsamen Eis-Essens freute sich Michael über ein schönes Gruppenfoto als Abschiedsgeschenk, ein "Klassiker" für jede Bürowand. Michael übernahm die Kumitegruppe im Jahr 2005, als die meisten der Trainingsteilnehmer noch in der Altersklasse Kinder und Schüler starteten und noch reichlich unerfahren waren im Thema "Kumitewettkampf". Insbesondere gemessen am bescheidenen Trainingsaufwand von 1 bis 2 Trainingseinheiten pro Woche können sich die Wettkampferfolge schon sehen lassen: einen Deutscher-Meister-Titel, mehrere Landesmeister und unzählige Podestplätze kann Michael auf seine Fahnen schreiben. Nicht zu vergessen: In den Anfangszeiten konnten wir Michael auch noch für so manchen Start in den Alterklassen Ü100 und älter motivieren. Respektabel! "Der Erfolg ist schön, steht aber nicht im Vordergrund" - Erfolg um jeden Preis hat Michael immer abgelehnt und liegt damit klar auf der Linie des Fautenbacher Karatedojos. "Es ist keine Kunst, mit hohem Trainingsaufwand bei talentierten Sportlern Erfolge zu erzielen. Sie bei der Stange zu halten, ist die viel grössere Kunst." Michael kennt das Thema in- und auswendig, schliesslich hat er neben seiner Trainingsgruppe jahrelang seine Kinder Jessica, Tami und Marvin im Wettkampf- und Kadergeschehen bis auf Bundesniveau begleitet und betreut. Michael wird dem Karatedojo Fautenbach zusammen mit seiner Frau Beate als Trainer erhalten bleiben, möchte sich jedoch aus privaten und beruflichen Gründen aus dem Wettkampfsport zurückziehen. Auch dem persönlichen Training möchte er sich wieder mehr widmen. Na dann mal los! Nachfolger Patrik Jörger ist ein echtes Fautenbacher Eigengewächs. Er begann als Jugendlicher 2001 mit dem Karatetraining beim zweiten Fautenbacher Anfängerkurs und legte 2009 seine Prüfung zum ersten Dan ab. Inzwischen absolvierte er die Ausbildung zum Fachübungsleiter an der Sportschule Steinbach, zudem bildet er sich gerade im Bereich Selbstverteidigung weiter. Das Wettkampfgeschehen kennt er aus eigener Erfahrung, unter anderem auf einen Landesmeistertitel kann er zurückblicken. Der frisch gebackene Sport- und Fittnesskaufmann ist also eine ideale Nachfolgebesetzung und freut sich schon auf seine neue Aufgabe. Michael, vielen Dank! Du warst und bist in jeder Hinsicht ein Vorbild für unsere Nachwuchskarateka!
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