Die Montagsdamen im Kinzigtal ...
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Nach monatelangen Vorbereitungen stand
endlich wieder einmal ein Ausflug der Karatedamen (eigentl. der Montagsdamen
und solche die gerne dazu gehören würden) an. Nach etlichen
Vorschlägen, wo es denn hin gehen soll, entschied man sich für
Gengenbach im Kinzigtal. Eine Stadtbesichtigung sowie eine kleine Wanderung
standen auf dem Programm.
Die Wetterprognosen waren miserabel. Laut
"Wetter.de" sollte es in Gengenbach an unserem Ausflugstag
schütten wie aus Eimern. Ein Alternativprogramm wurde erarbeitet,
für alle Fälle. Treffpunkt war die Bäckerei Armbruster
im Industriegebiet in Achern. Um 9.00 Uhr war Frühstück, mit
immer wieder neuen Erkenntnissen wie wohl das Wetter heute wird. Dennoch
wurde Plan B abgelehnt und somit machten wir uns auf zum Bahnhof. Dort
trafen wir dann auch unsere Nachzüglerin, die zum morgentlichen
Frühstück nicht kommen konnte, da sie schon seit langem ein
"Milow-Konzert" geplant hatte. Aus Vorfreude und überhaupt,
wurde natürlich noch vor Beginn der Zugfahrt eine Flasche Sekt
am Bahnhof geköpft.
Dann Abfahrt 10.42 Uhr mit Ziel Kinzigtal. Gequetscht in einem übervollen
Zug saßen und standen wir bis endlich in Offenburg der halbe Zug
ausstieg. In Gengenbach angekommen, wollten wir mit der kleinen Wanderung
beginnen. Am oberen Tor ging es los. Nur in welche Richtung, das war
im ersten Moment nicht klar. Aber wie man uns kennt, sind wir nicht
auf den Mund gefallen, und haben sehr freundliche Menschen in Gengenbach
kennen gelernt, die uns auf den richtigen Weg geführt haben.
Laut Beschreibung der kleinen Wanderung im Internet, solle es sich hierbei
um einen leichten Spaziergang handeln. Was die eine oder andere Teilnehmerin
der Wandergruppe mit geteerten und ohne Steigung verlaufenden Straßen
assoziiert hat. Der Beginn der Strecke war ein steiler Anstieg, was
dennoch nicht dazu führte, nicht meckern zu können, weil man
nach Luft ringen musste. Da sieht man mal wieder, dass die Montagsdamen
im Training nicht nur Sekt trinken, sonder auch ab und an etwas für
ihre Ausdauer tun.
Oben angekommen wartete eine Sitzbank auf uns, die sofort belagert wurde.
Durch den Wald mit allerhand Getier auf der Strecke, durch die Weinberge,
an Sitzbänken und an geschlossenen Gasthäusern vorbei, lief
man wieder Richtung Kinzig. Beim Ole vorm Haus wurde eine kurze Rast
gemacht. Dort stärkten wir uns noch einmal mit Sekt und Vesper.
Dieser Platz war natürlich von der Sektspenderin sorgfältig
ausgesucht. Saßen wir doch direkt neben einem Altglascontainer.
Denn wer trägt schon eine leere Flasche den ganzen Tag herum. Das
macht man nur mit Vollen.
An der Kinzig entlang wieder Richtung Gengenbach marschierte man mit
kleinen Blessuren in Vorfreude auf eine nette Gartenwirtschaft weiter.
Aus der Gartenwirtschaft wurde dann ein tolles Eiskaffee auf dem Rathausplatz.
Ein schöner Stadtrundgang durch die Altstadt mit kleine Gässchen
und kleinen Häuschen beendete unsere Sightseeingtour durch Gengenbach.
Ohne Abfahrtszeiten im Gepäck machten wir uns auf zum Zug. Mit
geballtem weiblichen Spürsinn am Bahnhof angekommen, war klar,
dass man nicht lange auf den Zug warten musste.
Einsteigen und ab ging es wieder Richtung Heimat. Zuhause angekommen
suchten wir eine Wirtschaft für einen schönen Abschluss. Nach
verschiedenen Anläufen hatten wir doch noch die Lösung. Der
Ochsen in Unzhurst hat schon ab 17.00 Uhr offen, eine Gartenwirtschaft
und vor allem montags geöffnet. Zum Abschluss noch was übers
Wetter. Man(n) glaubt es kaum, aber wir hatten ab Abfahrt am Bahnhof
Achern keinen Regen. Beim Frühstück regnete es und auch als
wir die Autos morgens parkten holten wir die Regenschirme raus. Bei
Aufbruchstimmung am Abend in Unzhurst im Ochsen fing es dann wieder
an zu regnen. Tagsüber war das Wetter perfekt für einen Ausflug.
Es war trocken, bewölkt, sonnig, kühl, heiß und windig.
Wenn Engel reisen ist "Top"wetter.
Mädels, wieder mal ein toller
Ausflug. Mir hat`s Spaß gemacht. Und die volle Flasche Sekt, die
wieder mit nach Hause ging, könnten wir doch beim nächsten
Training leer machen. Oder?! Bis bald wieder im Training - Beate